Österreichischer Tischfußball auf internationalem Top-Niveau 🇦🇹
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👦 Junioren IWCL

Bei der zum ersten Mal ausgetragenen ITSF Junioren Champions League war Österreich leider mit „nur“ einem Team vertreten.
Die Konkurrenz kam fünfmal aus Deutschland sowie je einmal aus Frankreich und Rumänien
In klassisch österreichischer Manier waren unsere Kids von den Hunting Igels Graz durch die Bank die jüngsten Teilnehmer des Turniers.
Das bedeutete: Sie sind gekommen, um Erfahrungen zu sammeln – und genau das haben sie mehr als erreicht! 💪
Qualifikation
In der Qualifikation können die Jungs aus Graz gleich die ersten beiden Spiele für sich entscheiden.
Danach folgen zwei der erwarteten Niederlagen unter anderem gegen die späteren Sieger des Bewerbs Alemannia Aachen.
Ein absolutes Highlight gelingt dabei Juraj Rybansky (U16):
Ihm gelingt ein unglaubliches 10:3 gegen den U19-Weltranglistenersten Rayan van Stokkum.
Mit kühlem Kopf können die Aachener die Partie jedoch trotzdem noch drehen.
K.-o.-Phase
Im Viertelfinale geht es gegen die späteren Drittplatzierten Jungstars vom FC St. Pauli e.V. Hamburg.
Hier gelingt Marcel Petek eine fulminante Aufholjagd:
Im Doppel 1 und Einzel 2 erzielt er unglaubliche 27 Tore und stellt von 3:10 auf 30:26.
Der überragend spielende Piotr Leszczyński, der für den FC St. Pauli im Einsatz ist, kann das Spiel im letzten Doppel jedoch noch drehen und besiegelt damit den 5. Platz für den Grazer Nachwuchs.
🧔 Senioren IWCL
Zwei Teams aus Österreich
Wiener Sport-Club

Ein eingeschworenes Team rund um Martin Borovnik.
Nach einer starken Qualifikation als bestes Team mit 2 Siegen und 2 Niederlagen musste man sich im Viertelfinale leider geschlagen geben.
Nach einer unglaublichen Aufholjagd von Borovnik im zweiten Einzel (18:10) gegen den OTC Ottweiler reichte es am Ende dennoch nicht ganz.
➡️ Endplatzierung: 5. Platz
Zurndorfer Wuzzlpartie

Der Newcomer-Verein aus dem Nordburgenland konnte einige österreichische Tischfußball-Legenden verpflichten.
In der Qualifikation wurde aufgezeigt, was alles möglich ist:
Alle vier Partien wurden mit 12 oder mehr Toren Vorsprung gemeistert – damit war den Zurndorfern der 1. Platz sicher.
Im K.-o.-Bewerb traf man auf den CBF Le Kremlin-Bicêtre, der in der Qualifikation noch 40:28 besiegt worden war.
Mit einer 4-Tore-Führung ging es ins letzte Doppel, doch dort war das französische Duo Marceau Cyrille / Maniak David leider nicht zu bezwingen.
➡️ Endstand: 34:40
Beide Teams haben starke Ausrufezeichen für die Zukunft des österreichischen Seniorensports gesetzt –
wir gratulieren zu zwei hervorragenden 5. Plätzen! 👏🇦🇹
👩 Damen IWCL
Mit 3 Teams stellte Österreich – nach Deutschland (5) – die meisten Mannschaften der insgesamt 22 Teilnehmerinnen 💪
TFC Pielachtal

Wir gratulieren dem österreichischen Traditionsverein zum Erstantritt mit einer Damenmannschaft.
Mit den folgenden Ergebnissen ist ein überaus gelungener Auftritt auf der internationalen Bühne gelungen.
In der Qualifikation platziert man sich mit zwei knappen 38:40-Niederlagen und zwei Siegen genau in der Mitte des Teilnehmerinnenfeldes auf Platz 11.
In der K.-o.-Runde gelingt mit einem unfassbaren 40:9-Sieg der Einzug ins Viertelfinale.
Der Schwung kann mitgenommen werden und die Gegnerinnen von Núcleo Amador de Idães Felgueiras werden in einer ausgeglichenen Teamleistung mit 40:26 besiegt.
Im Viertelfinale muss man sich aus österreichischer Sicht „wieder“ dem OTC Ottweiler geschlagen geben.
Das OTC-Team kann mit einer Amerikanerin und zwei Schweizerinnen das Tornado/Garlando-Duell geschickt beherrschen und so den Sieg erringen.
SU TFC Vienna Fooscats Danube

Der Wiener Verein, der besonders für seine Damen um das Ehepaar Verena und Sabrina Rohrer bekannt ist, musste aufgrund einer Babypause (wir gratulieren herzlichst 💐) ohne die „Rohrers“ antreten.
In der Qualifikation kann das Team einen respektablen 14. Platz belegen.
Kapitänin Christina Ciuban sorgt mit einem 10:0 im Einzel für eine besondere Performance.
Im K.-o.-Bewerb geht es im Last 32 gegen die italienischen Damen von ASD Genova Calcio.
Hier kann das Team in einer starken Gesamtleistung mit 40:27 gewinnen.
Im Last 16 trifft man erneut auf den OTC Ottweiler.
Dieser wird in einer gemeinsamen Teamleistung zunächst stark unter Druck gesetzt, nach dem zweiten Einzel liegt man mit 30:26 in Führung.
Leider ist das Abschlussdoppel Jackie Han / Natalie Krieg nicht zu stoppen, wodurch der OTC den Sieg holt.
➡️ Für die Fooscats-Damen bleibt es bei einem sehr guten 9. Platz.
Team Hotshots Graz

Champions-League-Titel haben die Damen aus Graz bereits mehrere gesammelt – und gleich im ersten Spiel des Turniers zeigen sie, wie das geht! 🔥
Im ersten Qualifikationsspiel gegen CFTS Saleilles steht es zur Halbzeit 14:20 gegen die Grazerinnen.
In der zweiten Hälfte gelingt jedoch eine grandiose Aufholjagd, die erst in der Overtime mit 46:44 entschieden wird.
Die Grazerinnen jubeln und nehmen den Schwung mit in eine gelungene Qualifikation.
Auch im K.-o.-Bewerb ist alles auf Schiene für eine Top-Platzierung.
Im Halbfinale geht es gegen die amtierenden Champions LØWEN Hamburg.
Diesen gelingt durch Amalie Bremer ein perfekter Start im ersten Einzel (10:3), der in der danach ausgeglichenen Begegnung leider nicht mehr aufzuholen ist.
Im Spiel um Platz 3 kann Österreich endlich gegen den OTC Ottweiler aufspielen.
Diesmal steht das erste Einzel ganz im Zeichen der Grazerinnen, die sich früh die Begegnung sichern und schlussendlich souverän mit 40:34 gewinnen 🥉
Wir freuen uns sehr, die zweitgrößte Damen-Nation bei der IWCL zu sein – und wollen das auch bleiben! 💪🇦🇹
👨 Herren IWCL
Mit 4 Teams und Österreichern in insgesamt 6 Mannschaften ist Österreich auch hier die zweitgrößte Nation, knapp hinter Frankreich
Foos 4 Arlberg

Das junge Team rund um Christian Bernegger war zum ersten Mal bei der IWCL vertreten.
Leider musste man in der Qualifikation gleich gegen zwei der anderen drei österreichischen Teams antreten.
Nach einer knappen Overtime-Niederlage gegen BALListics startete man mit einem Sieg als Platz 23 in die K.-o.-Phase.
Dort ging es gegen die ehemaligen ECL-Gewinner vom TFC St. Gallen, inklusive Landsmann Matthias Schöpf, ans Eingemachte.
Nach einer Partie auf Augenhöhe mussten sich die „4Arlberger“ leider 33:40 geschlagen geben.
TFC Pielachtal

Bei den letzten vier ECL-Events immer im Finale und zweimal siegreich – in den letzten Jahren wohl das beste Vereinsteam der Welt 🌍
Die Qualifikation wird souverän mit 4 Siegen und einer beachtlichen Tordifferenz von +66 nach nur vier Matches auf Platz 1 abgeschlossen.
Im Last 16 geht es gegen CBN Napoli, wo es erstmals richtig heiß hergeht.
Die Favoriten aus dem kleinen Pielachtal setzen sich jedoch mit 40:36 durch.
Im Viertelfinale gelingt erneut ein Sieg mit über 10 Toren Vorsprung gegen BFCI Issy-les-Moulineaux, bei dem die Mannschaft geschlossen glänzt.
Im Halbfinale kommt es zum österreichischen Derby zwischen Meister TFCP und Vize-Meister TFC philoro.
philoro läuft mit einem um mehrere US-Nationalteamspieler verstärkten Kader auf, um besonders am Tornado Druck zu machen.
Nach den ersten drei Segmenten steht philoro mit dem Rücken zur Wand, doch im letzten Doppel tritt Tony Spredeman als Captain an den Tisch.
In einem absoluten Overtime-Krimi gelingt das Wunder – philoro zieht mit 43:41 ins Finale ein.
Der TFCP steht damit erstmals seit Jahren „nur“ im kleinen Finale.
Im Spiel um Platz 3 gegen den deutschen Meister Boofken Münster 08 überzeugt man erneut mit großem Teamgeist.
Nach drei Segmenten führt man 30:25, doch im letzten Doppel zeigt Tom Droit sein unglaubliches Multitable-Können.
➡️ Endstand: 38:40 – Platz 4
TSV Hunting Igels Graz

Die Mannschaft aus Graz ist seit Jahren eine der besten in Österreich und konnte hier erstmals international ganz groß aufzeigen 🦔🔥
Die Qualifikation wird gut absolviert, nur gegen den Schweizer Top-Verein TFC St. Gallen muss man sich knapp 38:40 geschlagen geben.
In die K.-o.-Runde starten die Grazer mit zwei souveränen Siegen.
Im Viertelfinale geht es dann richtig rund:
Das Match gegen BFCLA La Chapelle-sur-Erdre entwickelt sich zum absoluten Nervenkitzel.
Nach einem 13:20-Rückstand gelingt Benjamin Willfort im zweiten Einzel die Kehrtwende, bevor es ins entscheidende zweite Doppel geht.
Mit den Wonsyld-Brüdern schicken die Franzosen zwei absolute Teamsport-Legenden an den Tisch, doch den Grazern gelingt durch unbändigen Teamgeist die Überraschung.
Wiesinger/Breuer beenden das Match mit 41:39.
Im Halbfinale wartet mit dem deutschen Meister Boofken Münster 08 ein absolutes Multitable-Hochkaräter-Team um die mehrfachen Weltmeister Yannick Correia und Kevin Hundstorfer.
Das Match wird zu einer kaum je gesehenen Achterbahnfahrt.
Der 17-jährige Laurin Breuer zeigt seine Klasse und besiegt Martin Dousa 10:5, doch im nächsten Segment schlägt Boofken zurück.
Ein überragender Tom Droit erzielt 15 Tore und wendet das Blatt.
Im neu aufgelegten Bonzini/Garlando-Klassiker Willfort vs. Hundstorfer baut Kevin mit 10:8 die Führung weiter aus.
Beim Stand von 24:30 kommt es zum entscheidenden Doppel Correia/Detre vs. Wiesinger/Breuer.
Zum zweiten Mal leisten Wiesinger/Breuer Unglaubliches:
Zwischenzeitlich gelingen 8 Tore in Folge, ehe Wiesinger das Match auf Bonzini mit 40:38 beendet.
➡️ Finaleinzug – Vereinsgeschichte!
TFC philoro 🏆

Der erfolgreiche Verein rund um Gründer Rudolf Brenner, der der österreichischen Bundesliga eine nie gekannte Internationalität verschafft hat – nicht zuletzt durch Führungsspieler Tony Spredeman.
Mit Tornado als Heimtisch und mehreren Größen des US-Nationalteams geht man als Top-Favorit an den Start.
Durch die gesamte Qualifikation und bis ins Halbfinale erreichen die Gegner kaum die 30-Tore-Marke – philoro dominiert seine Gegner durch die Bank.
Im Halbfinale wartet mit dem TFC Pielachtal ein schwieriger Gegner.
Bisher konnte philoro diese Begegnung noch nie siegreich beenden, doch mit überragenden 20 Toren des Abschlussdoppels Spredeman/Hoffmann gelingt der Finaleinzug.
Im Finale trifft man überraschend auf die Hunting Igels Graz, die zuvor mehrfach fast ausgeschieden waren.
Die letzten drei Begegnungen endeten Unentschieden, Sieg und Niederlage – alles war offen.
Diesmal jedoch ist es eine eindeutige Angelegenheit:
Der besonders auf Tornado starke Kader von philoro bringt alles auf die Platte.
Einzig Benjamin Willfort kann im zweiten Einzel einen Punkt aufholen.
➡️ philoro gewinnt souverän mit 40:32 Toren und holt den IWCL-Titel 🏆
Danke an alle österreichischen Vereine, Teams und Spieler für diese starken Ausrufezeichen!
Im Herrenbewerb stand kein Podestplatz ohne österreichische Beteiligung –
ein eindrucksvoller Beweis für die Klasse des österreichischen Tischfußballs 💪🔥

