Am vergangenen Wochenende waren einige heimische Tischfußball-Asse im internationalen Turniereinsatz. Österreichs besten Nachwuchs-Spieler:innen machten sich beim 26th Czech Rosengart Championship in Prag (Tschechien) die Medaillen unter sich aus.
Podest komplett in rot-weiß-rot
Raphael Holzer setzte sich im Finale gegen Hugo Haslwanter durch und holte Gold, Bronze ging an Jonas Goldnagl, der Milan Tomas (CZE) bezwang. Anna Holzer (7.) und Louis Langthaler (9.) komplettierten das starke Ergebnis aus heimischer Sicht – alle fünf TFBÖ-Youngsters schlossen in den Top-10 ab.
Im Doppel gab es für Anna und Raphael Holzer die Silbermedaille. Die beide mussten sich im Finale den Tschechen Daniel More und Milan Tomas geschlagen geben. Haslwanter/Langthaler und Goldnagl – mit seinem tschechischen Partner Max Suchy – scheiterten im Viertelfinale.
Im offenen Einzel gab es durch Markus Rosicky ebenfalls Silber. Der Akteur vom TFC Waldviertel bezwang im Halbfinale den tschechischen Weltranglisten-Sechsten Martin Dousa mit 3:1 und unterlag in einem Endspiel-Thriller Petr Pospech (CZE) im Entscheidungssatz mit 6:8.
Bei den Damen kam Sandra Glatz als beste Österreicherin bis ins Viertelfinale. Daniela Langthaler (13.) und Bianca Kamleitner (17.) waren ebenfalls am Start. Im Doppel lief es für die TFBÖ-Spielerinnen noch besser. Langthaler und ihre erst zwölf(!) Jahre alte Partnerin Anna Holzer belegten Rang drei – für Holzer war der erste Podiumsplatz in der offenen Altersklasse überhaupt. Kamleitner/Glatz rückten immerhin bis ins Viertelfinale vor.

Österreich zeigt in Las Vegas auf
Mehrere tausend Kilometer entfernt der Heimat waren einige Österreicher:innen dieser Tage auch beim legendären WFT Hall of Fame Classic in Las Vegas, Nevada, mit von der Partie. Das – nach der World Series – zweitwichtigste Tornado-Turnier der Vereinigten Staaten war hinsichtlich der Ergebnisse jedenfalls für einige TFBÖ-Asse eine Reise wert.
Im Classic Doppel holten sich Bernhard Kraus und Vladimir Drabik den dritten Platz. Philipp Kucera und Rudolf Brenner rückten im 24er-Starterfeld bis ins Achtelfinale vor. Kraus war auch im offenen Einzel als geteilter 17. der beste Österreicher.
Eine Eigenheit des Hall of Fame Classic sind die zahlreichen Bewerbe und Kategorien, die bei ITSF-Turnieren ansonsten nicht üblich sind. So traten beispielsweise Ex-Weltmeister Ludwig Rieger und der ehemalige World-Series-Finalist Sascha Guscheh im „Amateur“-Einzel an. Die beiden Weltklasse-Spieler standen sich dann auch wenig überraschend im Endspiel gegenüber – mit dem besseren Ende für Rieger.
Im offenen Doppel war Kucera (mit Partner Rich Marsh) als geteilter 13. erfolgreichster heimischer Akteur.
Sophie Jobstmann hielt im Damen-Einzel die rot-weiß-rote Fahne hoch und belegte unter 33 Teilnehmerinnen Rang drei, im Mixed gab’s für die ehemalige Weltmeisterin (mit Partner Kane Gabriel) den geteilten neunten Platz.
