Fast auf den Tag genau sechs Monate liegt die World Series Garlando nun schon zurück. Anfang November 2024 gewannen beim Mega-Event in St. Pölten unter anderem die TFBÖ-Asse Verena Rohrer, Melissa Mosser, Marina Tabakovic, Karen Scheuer und Stefan Burmetler Goldmedaillen.
Seither ist auf der ITSF World Tour ein halbes Jahr ohne weiteres „Major“-Turnier vergangen. Aber das ändert sich im Mai schlagartig, warten doch nicht weniger als zwei World-Series-Events und die neu eingeführten ITSF Gold Finals – sozusagen das Final-Turnier der jeweils besten zwölf Damen und Herren der Welt – auf die Stars der Tischfußball-Szene.
„Generalprobe“ für 100.000-Euro-Woche erfolgt im Pielachtal
Weil bei der World Series Bonzini (8. bis 11. Mai in Orleans) traditionell fast ausschließlich Spieler:innen aus Frankreich auf Medaillenjagd gehen, bereiten sich viele schon jetzt akribisch auf die World Series Tornado vor, die von 22. bis 26. Mai in Dallas, Texas, (USA) über die Bühne geht. Das trifft auf zahlreiche rot-weiß-rote Spieler:innen zu, insbesondere aber auf Stefan und Daniel Burmetler sowie Benjamin Willfort. Das Trio tritt nimmt in Dallas nicht nur an der World Series teil, sondern ist auch für das nur zwölfköpfige Starterfeld der gleichzeitig stattfindenden ITSF Gold Finals (23. Mai) qualifiziert. Insgesamt werden in der vollgepackten Turnierwoche nicht weniger als 100.000 Euro an Preisgeld ausgespielt.
Das letzte große „Vorbereitungsturnier“ für die Bewerbe in Dallas steigt am ersten Mai-Wochenende in Kirchberg an der Pielach. Beim Pielachtal Tornado Masters holen sich viele Weltklasse-Athlet:innen den letzten Feinschliff für die World Series Tornado und die ITSF Gold Finals.
Mit dabei beim Turnier in der Pielachtalhalle, das vom SU TFC Pielachtal organisiert wird, sind gleich sechs der Top-10-Spieler der Herren-Einzel-Weltrangliste. Dazu kommen noch zehn der besten 20 Damen des ITSF-Rankings. 214 Athlet:innen aus über 20 Nationen, darunter Gäste aus dem Tornado-„Kernland“ USA, Kanada oder von der arabischen Halbinsel, haben genannt. Neben den Burmetlers und Willfort sind auch zahlreiche andere heimische Top-Stars Anwärter:innen auf Top-Platzierungen.

Weltranglisten-Führende Spredeman und Sarbulescu in Favoritenrollen
Bei den Herren wird der Weg zu Gold beim letzten Auftritt vor der World Series nur über Tony Spredeman führen. Der US-Amerikaner ist auf seinem „Heimtisch“ kaum zu schlagen. Der Weltranglisten-Erste geht als Titelverteidiger im Einzel und im Doppel in die Pielachtal Tornado Masters 2025. Doch der Favorit ist gewarnt: Im Rahmen der World Series Tornado 2024 unterlag Spredeman ausgerechnet dem damals noch 17-jährigen Stefan Burmetler.
Bei den Damen hat die Führende der ITSF-Weltrangliste gleich drei Titel zu verteidigen Ecaterina Sarbulescu (ROM) triumphierte im Vorjahr im Einzel, Doppel und Classic. Im Herren-Classic sind mit Markus Rosicky und Markus Schützenhofer die Sieger aus 2024 ebenfalls wieder am Start. Das Mixed ging an Willfort und Ilnura Mukhamedzhanova (RUS).
Im Junioren-Bereich gib es Bewerbe in gleich vier Altersklassen – U10, U13, U16 und U19. Zuletzt dominierten die rot-weiß-roten Youngsters auf der Junioren-World-Tour.
