Das Plus Bowling Center in Wien war am Wochenende Schauplatz der Vienna Open „Home Edition“. Die Topgesetzten Burmetler-Brüder teilten sich dabei acht Medaillen „brüderlich“ untereinander auf. Einzig im Herren-Einzel triumphierte kein Burmetler – sondern Sebastian Wiesinger, der wie Marina Tabakovic, Karen Scheuer und Laurin Breuer drei Medaillen holte. Für die Veranstalter gab es durch Verena und Sabrina Rohrer ebenfalls eine Silbermedaille in einer Hauptkategorie, sowie zahlreiche Erfolge durch die Nachwuchs-Asse.
Idente Podien bei Doppel-Bewerben
Die beiden Topspieler des TFC Pielachtal, Stefan und Daniel Burmetler, setzten sich bei einem ihrer eher seltenen gemeinsamen Auftritt gleich in beiden Doppel-Bewerben durch. Kurioserweise endeten sowohl das Classic als auch das Offene Doppel mit dem völlig gleichen Siegerfoto: Platz zwei hinter den Burmetlers ging nämlich jeweils an Wolfgang Breuer/Sebastian Wiesinger, Rang drei an die Youngsters Ludwig Gansch/Laurin Breuer.
Im Mixed standen sich die Burmetlers im Endspiel gegenüber, mit dem besseren Ende für Daniel und dessen Partnerin Auguste Martinenkaite aus Litauen. Stefan und Marina Tabakovic wurden Zweite, Daniela Langthaler und Laurin Breuer Dritte. Nachwuchs-Spieler Laurin Breuer gewann damit drei Medaillen alleine in den Hauptkategorien.
Im Einzel holte sich Wiesinger den verdienten Sieg – mit Siegen über den späteren Dritten Stefan Burmetler (Halbfinale) und Daniel Burmetler (Finale).
Bei den Damen führte kaum ein Weg an Karen Scheuer und Marina Tabakovic vorbei, die über drei Medaillen jubelten. Die beiden gewannen in den Doppelbewerben jeweils Gold. Im Classic hatten Elli McDonald und Marisa Müller-Kobler das Nachsehen, im Doppel gab es Silber für die Gastgeber Verena Rohrer und Sabrina Rohrer von den Vienna Fooscats.
Den Einzel-Bewerb bei den Damen sicherte sich zum dritten Mal in Serie McDonald mit einem Final-Erfolg gegen Scheuer, Dritte wurde Pankova.
Fooscats-Nachwuchs stark
Für die Youngsters der Gastgeber gab es in den U-Bewerben einige Medaillen. Louis Georgi gewann den U16-Bewerb vor Juraj Rybansky und Louis Langthaler und wurde im U19-Doppel mit Hugo Haslwanter Zweiter. Gold gab’s für Felix Haslwanter im U10-Einzel und U13-Doppel mit Julian Breuer.
Die weiteren Nachwuchsbewerbe gingen an Maximilian Hanzlik (U13 Einzel), Marcel Petek (U19 Einzel) sowie im U19-Doppel an Ludwig Gansch und Laurin Breuer, der sein Medaillenkonto auf viermal Edelmetall hochschraubte.
Im Senioren-Bereich triumphierten Olivier Vilim (Ü 50 Einzel) und Rene Affengruber/Roman Benz (Ü50 Doppel).
