Die Tischfußball-Bundesliga hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur zu einem Fixpunkt im Turnierkalender des Tischfußballbundes Österreich (TFBÖ) entwickelt, sondern ist längst so etwas wie das „Premium-Produkt“ des Verbandes. Präsident Thomas Wagner: „Die Bundesliga ist das ‚beste Pferd‘ im TFBÖ-Stall.“ Und das wohl nicht nur metaphorisch gesprochen. Mit 55 gemeldeten Teams wurde bereits ein erster neuer Rekordwert verzeichnet.
Wenn am 8. Februar im City Hotel in St. Pölten die neue Bundesliga-Saison “angestoßen“ wird, sind erstmals mehr als 280 Spieler:innen – genauer gesagt 281 – mit von der Partie. Die heimische Tischfußball-Elite teilt sich zum nächsten großen Saison-Highlight in nicht weniger als 55 Teams auf – Rekordwert! Wie 2024 kommen erneut sieben Bundesligen zur Austragung. Neben drei Herren- und zwei Damen-Ligen gibt auch wieder den Bewerb der Junior:innen beziehungsweise der Senior:innen.
„Die Erfolgsstory geht weiter!“
„Wir sind stolz, dass wir in den vergangenen Jahren nach und nach die richtigen Schritte setzen konnten, damit die Bundesliga sich nicht nur etablieren, sondern stetig weiter wachsen konnte. Die Erfolgsstory geht weiter“, zieht Wagner knapp zwei Wochen vor den Hinrunden-Spieltagen eine erste „Bilanz“. „Die Zahlen sprechen für sich. Während andere Sportarten nach der Covid-Pandemie Probleme hatten, hat sich die Tischfußball-Bundesliga in ihrer Größe verdoppelt.“ Besonders zufrieden ist Wagner mit dem Aufstieg der Damen-Bundesligen. Mit der Einführung der 2. Damen-Bundesliga im Jahr 2024 habe man die Anzahl der Damen-Teams auf nunmehr zehn verdoppelt, berichtet der Präsident.
Aber nicht nur das Event macht Fortschritte, sondern auch die Athlet:innen und die Teams, erklärt der TFBÖ-Chef. „Nach dem Motto ‚Stillstand ist Rückschritt‘ bewegt sich in der heimischen Tischfußball-Szene einiges. Die Spieler:innen und Vereine entwickeln sich weiter und tüfteln ständig an neuen Taktiken. Das zeigt auch die Auswahl der Heimtische.“
Garlando bleibt Nummer eins unter den Heimtischen, Leonhart immer beliebter
So zeichnet sich in der Herren-Bundesliga ein Trend in Richtung alternativer Tische ab. Zwar ist der in Österreich – vor allem unter Breitensportler:innen – noch immer der Garlando das am weitesten verbreitete Spielgerät (5 Nennungen) – aber in dieser Saison gibt es erstmals auch ebenso viele Nominierungen für andere Hersteller. Vier Teams setzen auf den Leonhart als „Heimtisch“, der Wiener Sport-Club als einzige Mannschaft im „Oberhaus“ auf den Tornado. In der Damen-Bundesliga dominiert der Leonhart, gleich drei der vier Teams entschieden sich für den schwarz-grünen Hersteller aus Deutschland.
Unterhalb der Spitze, sowie bei den Junior:innen und Senior:innen bleibt der Garlando erste Wahl. Gleich 28 Teams entschieden sich für den italienischen Tisch, zehn für den „Leo“, drei für den Tornado.
Alle „Heimtische“ und sonstige Informationen zur Bundesliga, die von 7. Bis 9. Februar mit den Spielen der Hinrunde startet, gibt es via Coral.
